39 neue Waldschülerinnen und Waldschüler begrüßt

Am 15. August war es wieder einmal so weit: 39 Kinder wurden in die Waldschule neu aufgenommen.

Nach dem Einschulungsgottesdienst in der Elgendorfer Kirche, der von Pastoralreferent Markus Neust kindgerecht geleitet wurde, „pilgerten“ die neuen Waldschüler mit ihrem Anhang hinauf zur Waldschule, wo die Kinder der Klasse 4a ihre neuen Schulkameraden mit dem Flötenstück „Welch ein Tag“ unter Leitung von Lehrerin Alexandra Dewenter gekonnt begrüßten.

Nach einer kurzen Ansprache von Schulleiter Stefan Gleis übernahmen die Kinder der 2. Klassen die weitere Gestaltung der Feier. Nach dem „Wachmacher“ „Bruder Jakob“, der in 3 verschiedenen Sprachen und kanonartig vorgetragen wurde, erfuhren die „Neuen“ schon einmal etwas über Buchstaben und Zahlen mit dem „Anlaut-Rap“ und dem Lied von den „5 kleinen Fischen“. Zwischen den einzelnen Vorträgen hatten  die Erstklässer auch selbst Gelegenheit, aktiv zu werden: In kleinen Fragerunden mit Lehrer Peter Scheugenpflug zeigten die Jüngsten immer wieder, dass sie sich nicht nur schon eifrig melden, sondern auch kluge Antworten geben konnten.  Zum Abschluss des offiziellen Teils sang die gesamte Schulgemeinschaft das anlässlich des erst kürzlich begangenen 50. Schuljubiläums gedichtete „Waldschullied“.

Danach wurden die Erstklässer auch formell vom Rektor per Handschlag in die Waldschule aufgenommen und hatten im Anschluss Gelegenheit, sich mit ihren Lehrerinnen Frau Merz und Frau Dewenter in ihre Klassenräume zurück zu ziehen. In der Zwischenzeit wurden bei strahlendem Sonnenschein Eltern, Großeltern Freunde und Verwandte der neuen Waldschüler auf Einladung des Fördervereins sowie unter Mithilfe engagierter Eltern zu einem kleinen Umtrunk ins Schülercafé und auf den Schulhof eingeladen.

Gegen 12 Uhr endete der sicherlich nicht nur für die Kleinen aufregende 1. Schultag.

Herzlich Willkommen in der Waldschule!

WALDJUGENDSPIELE 2017

 

Bei dieser größten Jugend-Umweltveranstaltung des Landes können Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen spielerisch ihr Wissen über den Lebensraum Wald sowie über Natur- und Umweltschutz auf 12 Stationen testen.

Traditionell nahmen auch dieses Jahr die 3. Klassen der Waldschule an den 35. Waldjugendspielen in Ransbach-Baumbach teil. Beide 3. Klassen waren erfolgreich bei den Waldjugendspielen und erreichten den Titel „Späher“.

Die Klasse 3a gewann zusätzlich den Kreativ-Wettbewerb der Waldjugendspiele und bekam den Naturkundepreis „Dachs“ überreicht.

Dr. Andreas Nick (MdB) zu Besuch in der Waldschule

Im Rahmen der Initiative „Lesestart“ der Stiftung Lesen bekamen die Erstklässer der Waldschule am Mittwoch, dem 24.5.17 Besuch von einem echten „Promi“ – dem Bundestagsabgeordneten Dr. Andreas Nick.

In der schuleigenen Bücherei lauschten die Mädchen und Jungen aufmerksam vier kurzen Geschichten aus dem Buch „Vorhang auf! Willkommen im Lesezirkus“, die der Politiker ihnen engagiert und fesselnd zum Besten gab.

Im Anschluss daran durften die Kinder Herrn Dr. Nick Fragen stellen, die er gerne und geduldig beantwortete. Besonders interessierte sie seine Arbeit als Politiker sowie sein Leben als Familienvater. Aber auch bezüglich Kanzlerin Angela Merkel und anderer wichtiger Politiker zeigten sich die Kinder schon sehr wissbegierig.

Alles in allem ein tolles Erlebnis nicht nur für unsere Kleinsten, sondern auch für Dr. Nick, wie er zwischenzeitlich auf seiner facebook-Seite mitteilt.

„Lesestart – drei Meilensteine für das Lesen“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert und von der Stiftung Lesen durchgeführt.

Es möchte Eltern und Kinder unabhängig von ihrer Herkunft fürs Vorlesen, Erzählen und den selbstverständlichen Umgang mit Büchern gewinnen.

SCHULJUBILÄUM

50 Jahre Schule: Wald und Natur vereinten sogar die Horressener und Elgendorfer

Horressen. Was liegt näher als das Motto „Wald und Natur“, wenn eine „Waldschule“ ihren 50. Geburtstag feiert? Dieses Thema ist schon immer Schwerpunkt der gleichnamigen Grundschule in Horressen gewesen und zieht sich wie ein roter Faden durch die Festschrift anlässlich des Jubiläums, das bei einem Festakt am Samstag entsprechende Würdigung fand. Im Rahmen eines Schulfestes feierten anschließend die Schülerinnen und Schüler mit dem Lehrerteam, den Eltern und vielen Gästen den runden Geburtstag.

Die Waldschule Horressen ist eine Schule mit einer 50-jährigen Geschichte. In dieser Zeit hat sie die Entwicklung von der Verbandsschule Horressen-Elgendorf zur Hauptschule, zur Grund- und Hauptschule, Grund- und Hauptschule mit Ganztagsangebot, zur Grundschule mit Realschule plus Ganztagsschule und schließlich zur reinen Grundschule mit Ganztagsangebot und Kindertagesstätte durchlaufen. Schulleiter Stefan Gleis, der in Co-Moderation mit Maximilian und Marlon durch das Festprogramm führte, vermied es, die vielen Ehrengäste namentlich aufzuführen. Dennoch: drei Säulen der Schule hob er besonders hervor: zunächst den ehemaligen Schulleiter Werner Greif, der mit seiner enormen Beharrlichkeit 26 Jahre lang die Leitung der Waldschule Horressen innehatte. Gleis nannte Greif „eine legendäre Persönlichkeit“. Die zweite Säule für Stefan Gleis ist sein Vorgänger Wolfgang Schlüter, der als einer der Ersten die Ganztagsschule in Horressen eingeführt hat. Schließlich war es der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Montabaur, Edmund Schaaf, der als Träger der Schule die Infrastruktur der Waldschule nachhaltig geprägt habe, so Gleis.

„Bei der Gründung der Schule vor 50 Jahren trafen Welten aufeinander“, sagte der VG-Chef mit einem augenzwinkernden Blick auf die Mentalität der Horressener und der Elgendorfer Bürger. Heute gebe es nach vielfältigem Wandel in der Schulstruktur aber eine gut funktionierende Schulgemeinschaft, bekundete Schaaf, der Werner Greif als einen „beharrlichen Kämpfer“ für das Wohl „seiner“ Schule bezeichnete. Edmund Schaaf ging in seiner Festansprache natürlich auch auf den geplanten Abriss und Neubau der Waldschule ein.

„Wenn die Kosten für eine notwendige Sanierung fast genau so hoch sind wie ein Neubau und bei einer Sanierung ‚toter Raum‘ mit instand gesetzt wird, dann rechtfertigt sich der geplante Neubau allemal“, sagte Schaaf, der zum Abschluss eine Bitte an die Eltern richtete: „Vertrauen Sie den Pädagogen, die den Kindern kritisch und fordernd gegenüberstehen müssen. Hier an der Waldschule funktioniert das bestens.“

Bei dem Festakt, dem die Schulkinder mit Musik, Gesang und Tanz eine liebenswerte und unterhaltsame Note gaben, sprachen Mitglieder des Personalrates, der Schulelternsprecher und Pastoralreferent Markus Neust ihre Glückwünsche aus, ehe die vielköpfige Geburtstagsgesellschaft beim Schulfest das Jubiläum „50 Jahre Waldschule Horressen“ gebührend feierte.

Von unserem Mitarbeiter Hans-Peter Metternich
(Quelle: Westerwälder Zeitung vom 15. Mai 2017)

(Weitere Fotos: Peter Scheugenpflug)